Kaiserwetter, krumme Ski und gute LauneF – SC-Skifahrt und Vereinsmeisterschaft im Montafon 🎿☀️

Vom 25. bis 28. Februar 2026 hieß es wieder: Ski einpacken, Helm richten und gute Laune nicht vergessen – der Freigerichter Skiclub 1983 e.V. startete mit 33 Teilnehmern (darunter 6 Vereinsgäste) zur diesjährigen Reise ins Montafon. Bereits zum dritten Mal führte die traditionelle Skifahrt in das beliebte Skigebiet in Vorarlberg.

Abfahrt Richtung Alpen

Am Mittwoch um 14:00 Uhr setzte sich der Reisebus in Somborn in Bewegung – voll beladen mit Wintersportlern, Skiern und einer nicht ganz kleinen Portion Vorfreude. Während im vorderen Teil des Busses noch entspannt geplaudert wurde, stimmte sich das hintere Abteil bereits mit Musik und bester Laune auf die kommenden Après-Ski-Tage ein. Am Abend erreichte die Gruppe die Unterkunft im Partener Hof, wo Zimmer bezogen und die ersten Pläne für die nächsten Pistentage geschmiedet wurden.

Kaiserwetter und Top-Pisten

Drei Tage fast wolkenloser Sonnenschein, klare Nächte mit Frost und tagsüber Temperaturen knapp unter10Vereinsgäste °C – also bestes Kaiserwetter. Der nächtliche Frost sorgte für hervorragend griffige Pisten, sodass die Bedingungen von der ersten bis zur letzten Abfahrt kaum besser hätten sein können.

Vereinsmeisterschaft mit zweitem Anlauf

Der sportliche Höhepunkt war die Vereinsmeisterschaft. Das Rennen startete ursprünglich am Donnerstag um 14:00 Uhr, musste wegen einer fehlerhaften Zeitmessung jedoch am Freitag um 12:00 Uhr wiederholt werden. Damit blieb spannend, ob der ein oder andere mit einer neuen Zeitmessung vielleicht noch eine Verbesserung erzielen konnte.

Bei den Schülern sicherte sich Greta Schmidt souverän den ersten Platz.

In der Damenwertung gewann Sophie Streb, Kassiererin des Vereins, den Titel der Vereinsmeisterin. Ellen Kessler belegte mit nur 0,09 Sekunden Rückstand einen denkbar knappen zweiten Platz. Direkt dahinter zog Sandra Kessler im Schwesterduell den Kürzeren und sicherte sich die Bronzemedaille.

In der Herrenklasse sorgte bereits vor Abschluss aller Läufe für Gesprächsstoff, dass Vorjahressieger und Topfavorit Yannick Schmidt nach einem Sturz aufgrund eines Materialdefekts ausschied – die Bindung brach spektakulär aus dem Ski, und damit zerbrachen auch seine Titelträume.

Am Ende sicherte sich Sören Volpert durch einen überragenden zweiten Lauf (-6 Hundertstel) den Vereinsmeistertitel. Dennis Hernandez fuhr trotz eines unmittelbar vor dem Rennen durch einen Sturz hervorgerufenen ungewöhnlichen Skiradius auf der Z-Achse auf einen starken zweiten Platz, gefolgt von Markus Streb auf Rang drei.

Après-Ski: Disziplin mit Tradition

Auch abseits der Piste zeigte der FSC sportlichen Ehrgeiz.
Am Donnerstag wurden im Vermala Wirt (ehemals Brunella Wirt) wieder zahlreiche „T-Shirt ertrunken“ – eine Disziplin, in der der Verein seit Jahren konstante Spitzenleistungen zeigt.

Mit insgesamt 200 Punkten sicherte sich die Gruppe dort souverän den Tagessieg in der Getränkeliga.

Nach einem weiteren erfolgreichen Skitag am Freitag traf sich ein großer Teil der Gruppe schließlich an der Schirmbar an der Talstation in Gaschurn. Dort war der Schirm zeitweise fest in FSC-Hand, bevor es am Abend zurück in die Unterkunft zur Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft ging.

Nachwuchsarbeit mit Herz

Die jüngste Mitfahrerin, gerade einmal 3 Jahre alt, gewann zwar keine Medaille – dafür aber viele Herzen. Auf und neben der Piste sorgte sie immer wieder für Lacher und bewies eindrucksvoll, dass Skibegeisterung beim FSC schon sehr früh beginnen kann.

Heimreise mit Soundtrack

Nach drei großartigen Skitagen hieß es am Samstag um 16:00 Uhr wieder: Skier verladen, Bus starten und zurück ins Freigericht – selbstverständlich alle gesund und munter.

Auf der Heimfahrt wurde schließlich noch einmal der Soundtrack des Wochenendes gefeiert: Gute Laune, Baila Baila und Baby Bell liefen im Bus noch einmal durch die Lautsprecher. Beim Refrain von „Gute Laune“ war schnell klar: Der beschreibt ziemlich genau die Stimmung der Reisegruppe – vorne gute Laune, hinten gute Laune – gute Laune einfach überall.

Ein besonderer Dank gilt unserer ReiseleitungLiane Hernandez (Sportwartin), unserer Busfahrerin sowie dem Team von Flaschenträger Reisen, die für eine sichere und rundum gelungene Fahrt gesorgt haben.